Warum wir Menschen gut und böse sind

 

 

 

Kein anderes Lebewesen ist so widersprüchlich wie der Mensch

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Die helle und die dunkle Seite in jedem von uns

 

Der Mensch ist von Natur aus gut”, behauptete Jean-Jacques Rousseau (1712–1778), Philosoph  und Wegbereiter der Französischen Revolution. Dies stand im Wiederspruch des britischen Philosophen Thomas Hobbes (1588–1679), der die Auffassung hatte: “Der Mensch ist von Natur aus böse.” Nach Hobbes’ Ansicht war es nur einem sehr strengen Herrscher möglich, das Böse in seinen Untergebenen durch harte Strafen zu unterdrücken. Wer hat nun recht?

Niemand kann bestreiten, dass es sowohl  das Gute als auch das Böse im Menschen gibt. Er zeigt tiefes Mitgefühl, ist liebevoll, hilft völlig uneigennützig wildfremden Menschen und umgekehrt kann er egoistisch und neidisch auf den Erfolg anderer sein, sinnt nach blutiger Rache und mordet seinesgleichen nicht nur im Krieg.

Tiere töten um zu überleben. Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf der Welt, dass gezielt Gewalt einsetzt, um seinen Artgenossen unerträgliche Schmerzen zuzufügen und Lust an der Qual eines anderen empfindet – wie etwa ein sadistischer Sexualmörder.

Ist der Mensch nun ein besonders grausames Wesen und sind Frauen die besseren Menschen? Denn Gewalt ist geschlechtstypisch: Ungefähr neun von zehn Tatverdächtigen sind Männer.

Was unseren Hang zu Gewalt steuert und warum es das Böse überhaupt gibt, lässt sich in vier verschiedene Sichtweisen einordnen

 

1. Die evolutionäre Sichtweise

Aggression und Gewaltanwendung ist so alt wie das Leben selbst, denn dadurch konnten schon unsere tierischen  Vorfahren in vielen Fällen das Überleben sichern. Der Kampf ums Dasein und der Wettbewerb unter den Arten (wie es Charles Darwin vor 150 Jahren in seiner Evolutionstheorie beschrieb), ist der Antrieb des Evolutionären Fortschritts. Wer im Kampf Gewalt und Aggression einsetzt um Konkurrenten auszuschalten, dessen Gene setzen sich durch. Der Kampf gegen Konkurrenten erklärt auch, weshalb männliche Lebewesen wesentlich aggressiver und Gewaltbereiter sind als weibliche. Denn in der Regel kümmert sich das weibliche Geschlecht mehr um den Nachwuchs als sich im Kampf bewähren zu müssen.

2. Die biologische Sichtweise

Die Neigung, aggressiv, gewalttätig oder emotional zu reagieren ist von Mensch zu Mensch verschieden und hängt nicht nur von unseren individuellen, Genetisch bedingten Hirnstrukturen ab, sondern auch von bestimmten Botenstoffen wie Neurotransmitter und Hormone, welche die Aktivität unsere Nervenzellen beeinflussen. Bekannt ist vor allem das männliche Geschlechtshormon Testosteron, das im Zusammenhang mit Aggressivität gebracht wird.

Forscher haben durch Tierversuche herausgefunden, dass sich bestimmte Formen aggressiven Verhaltens durch elektrische Reizung einer bestimmten Hirnstruktur regelrecht an- und abschalten lassen.

Es gilt inzwischen als erwiesen, dass Testosteron bei beiden Geschlechtern Gewalttätigkeit fördert, Risikobereitschaft erhöht, Furcht und Einfühlungsvermögen vermindert.

Trotzdem sind wir Menschen keineswegs Sklaven unserer Botenstoffe, denn wir können aggressive Impulse dank unserer Erziehung und unserem Willen beeinflussen.

3. Familiäre/gesellschaftliche Sichtweise

Familiäre und gesellschaftliche Umstände könne bei manchen Menschen  aggressives Verhalten und Gewaltbereitschaft fördern. Untersuchungen haben gezeigt, dass es bei kleinen Kindern, die Vernachlässigung und Misshandlungen erfahren haben,  oft zu Störungen in der Gehirnentwicklung kommen  kann. Sie können später als Erwachsene die Emotionen anderer schlechter deuten, sind feindseliger und haben Probleme mit den Mitmenschen.

Untersuchungen zeigen,  dass Serienmörder in ihrer Kindheit häufig missbraucht wurden und dadurch traumatisiert sind. Genetische Faktoren spielen hierbei aber auch eine wesentliche Rolle.

4. Biblische Sichtweise

Aus Biblischer Sicht ist Satan und seine Dämonen gefallene Engel und gehörten ursprünglich Gottes Hofstaat an. Satan wollte Gott gleich sein und es kam zu einem Kampf, den er verlor. Sie wurden verbannt und treiben seither ihr Unwesen auf der Erde indem sie Menschen zu bösem verleiten. Helfen kann nur einer: Jesus. Wer sich unter die Obhut Jesu stellt, über den hat Satan keine Macht mehr.

Von einem Kaltblütigen Mörder zum Menschenretter

In der Sendung “Kölner Treff” vom 12.12.2014 war unter den Gästen Torsten Hartung. Seine Geschichte hat mich sehr berührt und inspiriert. Er war ein kaltblütiger Mörder und hat  20 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbracht. Durch die Begegnung mit Gott, hat sich sein Leben komplett geändert. Sein Buch “DU MUSST DRAN GLAUBEN” kann ich nur empfehlen.

 

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