innerer Reichtum

Warum innerer Reichtum so wichtig ist

Heute leben wir in einer sehr materiell geprägten Konsumgesellschaft. Bereits im Schulalter ist man laut wenn man kein Smartphone besitzt oder keine Markenklamotten trägt. So versucht man häufig in dieser Konsumgesellschaft dadurch zu überleben, dass man nach außen hin möglichst viel Reichtum demonstriert. Dabei wird jedoch häufig vergessen, dass der materielle Reichtum wesentlich unwichtiger ist als innerer Reichtum.

Innerer Reichtum ist etwas, dass man sich nicht kaufen kann und das sich über viele Jahre hinweg langsam entwickelt. Inneren Reichtum bekommt man in die Wiege gelegt, doch das Leben trägt dazu bei diesen inneren Reichtum zu mehreren oder zu leeren. Während der ersten Lebensjahre wird innerer Reichtum durch die Beziehung zu den Eltern und Großeltern geprägt.

Innerer Reichtum besteht aus mehr als nur Gefühlen, es gehören auch Werte und Moralvorstellungen dazu. All dies wird einem in der frühesten Kindheit von der Familie vermittelt. Innerer Reichtum kann also bereits in jungen Jahren durch Vermittlung falsche Werte abgeschwächt und zu einer unbedeutenden Sache herabgewürdigt werden. In einem liebevollen zugewandten Umfeld jedoch wird der gegebene innere Reichtum bestehen bleiben und sich allmählich vermehren. Zunächst wird die Liebe zu den Eltern dem inneren Reichtum hinzugefügt später, finden andere wichtige Dinge Eingang in den Schatz des inneren Reichtums.
innerer ReichtumInnerer Reichtum ist etwas ganz Besonderes, denn der innere Reichtum verhält sich anders als der materielle Reichtum – innerer Reichtum vermehrt sich je mehr man davon gibt. Zu den wichtigsten Elementen des inneren Reichtums gehören die Liebe, das Glück und die Freude. All dies sind Dinge, die man gerne teilt und von denen man meist vom anderen etwas zurückerhält. Im Normalfall ist dieses Geben und Nehmen des inneren Reichtums ungefähr im Gleichgewicht, so dass man nichts zu verlieren hat. Eine ausgewogene Work Life Balance fördert den Bestand inneren Reichtums.

Doch innerer Reichtum kann auch verloren gehen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Es treten äußere Umstände auf, die dazu führen, dass man anfängt mit seinem inneren Reichtum zu geizen. Dadurch wird das Gleichgewicht gestört und langfristig wird man den Kontakt zum inneren Reichtum verlieren – bis man seinen inneren Reichtum am Ende selbst verliert.

2. Man umgibt sich mit Menschen, deren innerer Reichtum bereits gestört ist und die einem nichts zurückgeben können. Solche an innerem Reichtum verarmten Menschen können anderen den inneren Reichtum auf unterschiedliche Art und Weise vermindern oder beschädigen.

Entweder versuchen sie ihre eigene Lücke im inneren Reichtum zu füllen, indem sie die damit verknüpfte Energie in sich aufnehmen, oder sie blockieren die Energie des inneren Reichtums, wodurch der Blockierte Schwierigkeiten bekommt auf seinen inneren Reichtum Zugriff zu erhalten.
Doch innerer Reichtum ist etwas, dass man zwar füllen oder leeren kann, doch das meist niemals ganz verschwindet. Das bedeutet unabhängig davon wie einem das Leben mitspielt man hat immer die Möglichkeit seinen inneren Reichtum wieder aufzufüllen und ins Gleichgewicht zu bringen.
Doch innerer Reichtum ist gerade in der materiell geprägten Welt ein sehr kostbares Gut. Ohne ihn ist man im Endeffekt ein Nichts und ein Niemand unabhängig davon wie viel Geld man besitzt. Denn wer sich an seinem äußeren Reichtum nicht erfreuen kann, der wird sich trotzdem nicht als etwas Besonderes empfinden können. Doch das Selbstwertgefühl ist ebenfalls Bestandteil des inneren Reichtums und es kann empfindlichen Schaden nehmen, wenn es ausschließlich von materiellen Dingen abhängt. Ist jedoch das Selbstwertgefühl ausschließlich von inneren Werten abhängig spielt es wie bei einem kleinen Kind keine Rolle wo oder was man ist man genügt sich selbst und wird egal wie oft man auch hin fällt immer wieder aufstehen.