Heilkräuter – Die Apotheke Gottes

 

Heilkräuter – richtig angewendet können sie wahre Wunder vollbringen!

 

Quelle(FlickrCC-Image:"Spices"-Mark Rowland)

Quelle(FlickrCC-Image:”Spices”-Mark Rowland)

Menschen haben schon immer versucht Linderung bzw Heilung ihrer Krankheiten in der Natur zu finden, da Heilpflanzen eine lange Zeit das Einzige waren, welche zu verschiedenen körperlichen Leiden wie Wunden und Verletzungen eingesetzt werden konnten.

Historische Quellen belegen, dass Heilkräuter schon seit 16000 Jahren genutzt werden.

Die erste Schriftliche Erwähnung der medizinischen Eigenschaft von Pflanzen stammt von den Sumerer 3000 Jahre vor Christus.

Manche Völker haben eine derart erfolgreiche Zusammensetzung in der natürlichen Pflanzenmedizin entwickelt, dass diese heute Weltweit verbreitet ist z. B. die Indische Ayurveda und traditionelle chinesische Medizin.

Im frühen 19. Jahrhundert hatten Wissenschaftler endlich die Möglichkeit, die aktiven Bestandteile von Pflanzen zu analysieren. Dies führte dann dazu, dass es ihnen schließlich gelang eine chemische Version der Pflanzenstoffe herzustellen, die aber keine Verbindung mehr mit der ursprünglichen Zusammensetzung  hatte.

Die Moderne Medizin mit ihren Chemisch hergestellten Medikamenten hielt immer mehr Einzug und drängte das alte wissen über die Kraft der Heilkräuter mehr und mehr in Vergessenheit und die Menschen freuten sich über die leicht anzuwendenden, scheinbar perfekten neuen Medikamente.

Aufgrund der schädigenden Nebenwirkungen, die immer mehr ans Tageslicht gelangen, erlebt die Kräutermedizin seit nunmehr 30 Jahren eine Wiedergeburt. Immer mehr Menschen suchen wieder in der Natur nach Lösungen für ihre gesundheitlichen Probleme.

Wie Pflanzen uns helfen

 

Viele Faktoren beeinflussen die heilende Wirkung bestimmter Pflanzen wie Klima, Umgebung und die Qualität der Erde.

Pflanzen enthalten eine Vielzahl von natürlichen Verbindungen, welche genutzt werden um wichtige biologische Funktionen zu erfüllen sowie als Schutz vor Schädlingen wie Insekten , Pilze,  Vögel und einigen anderen Tieren dienen.

Viele pflanzliche Verbindungen haben langfristig positive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Bisher wurden etwa 12000 solcher Verbindungen gefunden, die schätzungsweise nur 10 % der Gesamtheit ausmachen.

Heilkräuter sind wirksam bei der Behandlung und Linderung vieler Krankheiten und Leiden wie Asthma, Allergien, Krebs, Neurodermitis, hormonelle Störungen, Migräne, Arthritis, chronische Müdigkeit, Verdauungsstörungen, Depressionen, Angstzustände, Schlaflosigkeit.

Kräuter sind in verschiedenen formen erhältlich, man kann sie in Form von Tee, Sirup, Saft, Öl, flüssigen Tinkturen, Tabletten, Globuli (Streukügelchen) oder Kapseln bekommen.

Sirup wird am besten bei Husten und Halsschmerzen verwendet während man Öl gerne bei Massagen einsetzt. Tinkturen bestehen aus den aktiven Pflanzenstoffen und werden mit Wasser oder Alkohol verdünnt.

Alkoholhaltige Tinkturen haben die stärkste Wirkung sind aber für Kinder nicht geeignet, deshalb wählen sie lieber  in Wasser gelöste Tinkturen wenn es um die Gesundheit ihres Kindes geht.

Fazit:  Heilpflanzen haben einen unschätzbaren Wert und es lohnt sich wirklich dieses kostbare alte Wissen anzueignen. Leichte Beschwerden können normalerweise ohne Nebenwirkungen behandelt werden und bei schwereren oder chronischen Erkrankungen kann die “Chemische Keule” und die damit verbundenen Nebenwirkungen drastisch gesenkt werden, indem sie eine Behandlung mit modernen Medikamenten und Heilkräuter kombinieren.

Experimentieren sie niemals im Alleingang mit der Kräuterheilkunde denn die Dosis macht’s. Eine halbe Aspirin hilft auch nicht, sie müssen schon eine ganze nehmen, deshalb halten sie immer Absprache mit einem Arzt, der sich möglichst Naturheilkundlich auskennt oder Heilpraktiker.

Die 15 wichtigsten Heilpflanzen :

 

  • Brennessel - Eine bewundernswerte Heilpflanze. Wenn die Menschen wüssten welch heilende Wirkung diese Pflanze besitzt, würde jeder Brennesseln in seinem Garten anpflanzen. Wirkung: entgiftend, entsäuernd, blutbildend, blutreinigend, durchblutungsfördernd, antirheumatisch
  • Kamille – Der Klassiker unter den Heilkräutern. Wirkung: Krampflösend, Entzündungshemmend, Beruhigend
  • Pfefferminze – Eines unserer wichtigsten Heilkräuter. Wirkung: befreit die Atemwege bei Erkältungskrankheiten
  • Lavendel – Die Pflanze mit dem wohltuenden Duft. Wirkung: beruhigt gereizte Nerven, ist eines der effektivsten Pilzmittel wie z.B Hautpilz, krampflösend, entzündungshemmend
  • Salbei -
  • Johanniskraut - Das besondere Kraut. Wirkung: krampflösend, schmerzstillend, reguliert die Verdauung,  hilft bei depressiven Verstimmungen
  • Baldrian - Das Kraut für die Nerven. Wirkung: beruhigend, entkrampfend, fördert den Schlaf
  • Löwenzahn – Das kleine Heilwunder, wurde schon in Kräuterbüchern des 16. Jahrhunderts als Heilmittel empfohlen. Wirkung: entschlackt den Körper, harntreibend, Löwenzahnsaft sorgt für schöne Haut, lindert Arthritis, reinigt das Blut, wirkt allgemein kräftigend
  • Ginseng - Soll jünger und schöner machen. Wirkung: stärkt die Potenz, hilft gegen Erschöpfung und Stress, gibt Lebensenergie. Anmerkung: zu viel Coffein und Ginseng
  • Aloe Vera - Die Wüstenlilie. Wirkung: seht gut für die Haut besonders bei Sonnenbrand und Verletzungen. Die innerliche Anwendung von Aloe Vera ist aus pharmazeutischer Sicht wegen des Aloingehaltes (Bitterstoff) umstritten.
  • Spitzwegerich - Das unscheinbare Kraut. Wirkung: Stark schleimlösend vor allem bei starkem Husten, Verdauungsstörungen, Blutungen und Wurmerkrankungen
  • Weißdorn - Gut für das Herz. Wirkung: beruhigend, Blutdruckregulierend
  • Mistel - War bereits den Kelten bekannt. Wirkung: tumorhemmend, blutdruckregulierend, hilft bei Kreislaufstörungen, Arterienverkalkung, Menstruationsbeschwerden
  • Thymian - Sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Wirkung: hemmt das Wachstum von Keimen, Pilzen, Bakterien, Viren und wird deshalb auch als das natürliche Antibiotikum bezeichnet.
  • Sanddorn – Besonders köstlich als Marmelade. Wirkung: Frühjahrsmüdigkeit, Zahnfleischbluten. Enthält besonders viel Vitamin C
  • Ringelblume – Gehört seit dem Mittelalter zum Arzneimittelschatz. Wirkung: entzündungshemmend, keimtötend, wundheilend. Innerlich angewendet hilft die Ringelblume bei Verdauungsproblemen, Kopfschmerzen Einschlafstörungen, Schwindelanfälle. Seine Östrogenhaltigen Wirkstoffe können für Frauen in den Wechseljahren eine Hilfe gegen die typischen Beschwerden sein.

 

 Empfehlung:

Kräuterhaus Sanct Bernhard - Online-Shop, Sonderangebote

Leave a reply

Your email address will not be published.


*

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>