Glaube/Gott

Vom Sinn des Lebens – Warum glauben Menschen an Gott

Karl Marx sagte einmal, dass der Glaube das Opium des Volkes sei. Er meinte damit den Glaube an Gott und insbesondere die Kirche selbst. Karl Marx war ein Realist und er durchschaute die Versuche der Kirche während seiner Lebenszeit den Glauben der Menschen dazu zu nutzen, sie klein zu halten. Doch es gibt mehr als nur den Glaube an Gott. Gott selbst ist lediglich ein Wort für etwas, dass wir selbst nicht begreifen können. Vor dem Christentum wurde Gott als Mutter Natur benannt, bei den Indianern hieß er Manitu. Doch letzten Endes ist Gott nur eine Energie, die das Leben ermöglicht. Der Glaube daran kann in viele Worte gefasst und mit vielerlei Namen benannt werden. Letzten Endes ist es immer der Glaube an eine höhere Kraft, die Einfluss auf die Umwelt und auf einen selbst nimmt. Die einen sprechen im Glauben an eine höhere Macht vom Schicksal, die anderen glauben nur an sich selbst.

eigener GlaubeNatürlich ist der Glaube an sich selbst ein wesentlicher Bestandteil eines Lebewesens um überleben zu können. Es ist dabei unabhängig ob es sich um einen Menschen oder um ein Tier handelt. Wer nicht an sich selbst glaubt, der wird letzten Endes seine Ziel nie erreichen können, da er vor jedem Schritt zögert. So ist der Glaube an sich selbst die Grundlage dafür seinen Lebensweg auch gehen zu können.

Doch gerade diejenigen, deren Glaube an sich selbst nur schwach ausgeprägt ist, finden Mut und Kraft darin, an eine weitere höhere Macht zu glauben. Dieser Glaube hilft ihnen, ihre Ängste zu überwinden und in dem Vertrauen darauf, dass die höhere Macht schützend ihre Hand über sie hält und sie führt und leitet schaffen auch diese Menschen es ihren Weg zu gehen.

Doch selbst wenn der Glaube an sich selbst ausreichend Ist, ist es dennoch oft hilfreich an eine höhere Macht zu glauben, da man so den Widrigkeiten des Lebens besser begegnen kann, muss man sich denn nicht immer die Frage stellen, ob man selbst daran schuld ist, da der Glaube an eine höhere Macht es einem ermöglicht, dieser Macht die Verantwortung zuzuschreiben – sei es als Schicksal, sei es als Strafe. In diesem Fall führt der Glaube an eine höhere Macht dazu, sich weniger selbstkritisch zu sehen und Dinge einfach als gegeben hinzunehmen ohne dadurch mit sich selbst zu hadern.
Unabhängig davon, an was oder an wen man glauben mag – ohne Glauben kann man selten durchs Leben gehen. Hilfreich ist es immer, wenn man nicht nur an sich selbst glaubt, sondern auch den Glauben bewahrt, dass es eine höhere Macht gibt, die die Fäden in der Hand hält und unser Schicksal leitet.

Dies ist der eigentliche Sinn des Glaubens, dass es Dinge gibt, die nicht in der eigenen Hand und in der eigenen Verantwortung liegen, sondern dass es eine höhere Macht gibt, die dafür die Verantwortung trägt. Doch auch wenn es eine höhere Macht gibt, gibt es immer Dinge, für die wir an uns selbst glauben müssen, um sie bewältigen zu können. So ist es wichtig, sich beide Glauben zu erschließen und zu bewahren – den Glauben an sich selbst und den Glauben an eine höhere Macht. Wenn diese beiden Glauben in einen Menschen zusammenkommen, machen sie ihn stark genug jedem Sturm und jedem Schicksalsschlag widerstehen zu können. Doch für diesen Glauben benötigt man weder eine Kirche noch Bücher noch andere Dinge außer sich selbst und seine Überzeugungen. All diese Dinge, die es gibt für den Glauben, können einem die Hand reichen und auch einem helfen mit dem Glauben umzugehen, daran zu wachsen und ihn zu verstehen doch sie bleiben Hilfsmittel – denn wer in seinem Innersten Herzen nicht an etwas glaubt, der hat keinen Glauben.

 

Antworten zu vielen wichtigen Fragen rund um das Thema Glaube und Gott, finden Sie in meinen Artikeln unter der Kategorie: Glaube/Gott